Pferdisch, ein Weg in ein neues Paradigma ...

... weg von Druck und Konditionierung

... hin zu Kommunikation und Kooperation.

Pferdisch haben wir von den Pferden gelernt. Es bedeutet Harmonie durch gegenseitigen Respekt.

Über viele Jahre, in denen wir reichhaltige Erfahrungen mit sehr vielen Menschen und Pferden sammeln konnten, haben wir eine Kommunikationsform entwickelt, die ein harmonisches Miteinander gewährleistet.

Nach dem alten Paradigma, das vieler Orten auch heute noch Gültigkeit hat, soll das Pferd dem Druck weichen. Druck gibt Gegendruck. In dem Falle gibt der Reiter dann Nachdruck, meistens mit Hilfsmitteln, die dem Pferd bei Gegenwehr Schmerzen verursachen. Dazu gehören Sporen, Gerte, scharfe Gebisse und Hilfszügel. Der Reiter muss stark, durchsetzungsfähig und angstfrei sein, um mit Druck ein Pferd erfolgreich reiten zu können.

Offenbar sehnt sich der Mensch nach einem anderen Umgang mit dem Pferd, denn ansonsten hätten Menschen wie Monty Roberts, Pat Parelli und andere nicht soviel Zuspruch.

Pferdisch wird den Menschen vermittelt. Die Pferde müssen Pferdisch nicht erlernen, das ist das Schöne. Sie verstehen ihre eigene Sprache ( Körpersprache ) auf Anhieb. Die Pferde leben sie uns täglich vor: Authentisch - stark, klar und ehrlich.

Das neue Paradigma lautet:

Kommunikation statt Konditionierung

Kooperation statt Unterdrückung.

Da es keinen Druck gibt, erleben wir auch keinen Gegendruck. Da keine Ladung entsteht, müssen wir auch keine Entladung befürchten. Es gibt keinen Stress, keine Angst und keine Unfälle. Dafür gibt es jede Menge Spaß für Pferd und Reiter!

Wie das geht?

Die Beziehungsklärung erfolgt am Boden. Dort, wo wir in unserem ureigensten Element sind, klären wir Respekt und Vertrauen. Dort vermitteln wir dem Pferd dazu eine Balance auf zwei Spuren, die eine feine Hilfengebung erst ermöglicht. Diese Balance ist unseren Pferden nicht in die Wiege gelegt worden. Wir müssen sie ihnen vermitteln. Die Kommunikation erfolgt über Körpersprache. Dabei agiert der Mensch, und das Pferd reagiert. Dieses Verhalten ersetzt die "Alpha-Tier-Debatte" vollständig. Es ist wie in einem Interview: Der Mensch fragt, das Pferd antwortet.

Diese Kooperation ist für beide Partner gut: Das Pferd bekommt Verantwortung übertragen. Es erfährt Wertschätzung und will dadurch für seinen Menschen arbeiten. Der Mensch übernimmt Verantwortung. Er wird zu einer Persönlichkeit für sein Pferd und entwickelt dadurch ein starkes Selbstwertgefühl.

Die am Boden erlernte Körpersprache lässt sich 1:1 in den Sattel übertragen. Die pferdegerechte Kommunikation ist für beide ( Mensch & Pferd ) gut. Die Hilfen liegen im Grammbereich!!! Es gibt keinen Schmerz!!!

Das Pferd bekommt statt dessen klare Grenzen durch einen verlässlichen Rahmen und Konsequenz. Positive Verstärkung ersetzt Strafe. Auf die Gabe so genannter Leckerli muss der Mensch dabei verzichten, will er nicht seine Bemühungen auf einen Schlag wieder zunichte machen.

Das Erlernen des Konzeptes erfolgt nach bewährten Methoden Schritt für Schritt. Es sind keine Voraussetzungen erforderlich. Nur die Bereitschaft, sich auf etwas völlig Neues einzulassen. Das Pferdisch Prinzip ist mit nichts anderem vergleichbar.

Wir freuen uns auf Dich und Dein Pferd!

Last edited 27. Juni 2010